Die Gemeinschaft mit Pferden beginnt, wenn wir bereit sind, auf unseren Führungsanspruch zu verzichten.
Das Bedürfnis nach Kontrolle ist nur allzu menschlich. Doch erst wenn ich es überwinde und den Pferden und ihrer Friedfertigkeit mein Vertrauen schenke, können Pferde mich wirklich berühren und auch verändern.
Solange ich mich abgrenze, bleibe ich außen vor und kann auch nur von außen agieren. Dann gibt es nur Tricks und Flüstermethoden, um das Pferd zuverlässig zu erreichen.
Die Beziehung zu Pferden beginnt, indem ich mich zurücknehme und gleichzeitig verfügbar bleibe. Damit gebe ich den Pferden Sicherheit und Vertrauen.
Es ist unsere innere Haltung, die es den Pferden erlaubt, jederzeit zu uns zu kommen. Wer sich auf diese Art mit Pferden verbindet, nimmt teil an ihrem Gemeinschaftsbewußtsein.