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Der folgende Text ist aus einer Lesermail (dazu die Serie: Im Alltag - miteinander)

"Ich habe heute eine Rückenmassage von meinem Pferd bekommen :-) ... Ich sitze auf dem Baumstamm und sie kommt zu mir. Ich erzähle ihr von meinem Zwiespalt mit Ben. Ihre Nase berührt mein Haar und sie steht einfach da. Wenn sie auf diese Weise über mir / vor mir steht und ihre Nase an meinem Gesicht oder meinem Haar hat, fühle ich mich so behütet und einfach nur gut mit ihr zusammen. Ich kraule ihr die Brust und sie genießt das sehr. Sie fängt an mich an meinem Schultern und in meinem Nacken zu schubbern und ich denke mal nicht darüber nach, ob das nun bedeutet, dass ich sie in ihrem Nacken kraulen soll und ich fürchte auch nicht, dass sie vergessen könnte, dass sie mich nicht mit den Zähnen kraulen kann wie bei den anderen Pferden. Ich sitze da einfach und entspanne mich und fange an es zu genießen. Und so sitzen wir da, ich kraule sie vorne an der Brust und sie massiert mir meinen Nacken und meine Schultern. Es war gerade andersherum wie sonst: nicht ich frage sie: na, ist es gut so? Bissl fester oder bissl sanfter? hier noch oder lieber da? Nein, heute fragte sie mich: Tut das gut? hier noch? da noch? Oh du bist aber verspannt! Sie hat mir meine ganze Schulterpartie massiert, mit genau dem richtigen Druck, so dass mir noch lange danach richtig warm war, so wie es einem nach einer guten Massage geht :-). Und so erlebte ich heute das "Miteinander" am eigenen Leib und noch mal einen Schritt weiter wie sonst: Es geht natürlich nicht nur darum: ich (das Pferd) kratze dich da, wo ich selbst gekratzt werden möchte. Ich kratze dich auch da, wo du gekratzt werden möchtest oder wo ich spüre, dass es dir gut tut. Und so wechselten wir uns ab: mal fragte ich sie und mal fragte sie mich. :-) ..."